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Mrz 05

Polstermöbel Kantner schreibt Erfolgsgeschichte fort

Im Rahmen seiner Mittelstandstour besuchte der Bundestagsabgeordnete Mark Hundmann (CDU) kürzlich die Firma Kantner Polstermöbel in Schwenke. Das Familienunternehmen wurde 1877 erstmals erwähnt. Bis heute befindet es sich in Familienhand.

Das Unternehmen hat eine durchaus wechselvolle Geschichte vorzuweisen. Nach einer Krise im Jahr 1972 entschloss sich Joachim Kantner dazu, das Lebenswerk seines Vaters und Großvaters fortzuführen. Die Brüder Jörk und Mathias Kantner, obwohl fachfremd, entschieden sich, die Eltern bei der Fortführung des Familienunternehmens zu unterstützen. Die Erfolgsgeschichte, die das Unternehmen seither geschrieben hat, gibt der Familie Recht. Heute ist Kantner Polstermöbel ein modernes Polstermöbelunternehmen in NRW, das mit ca. 180 Mitarbeitern zukunftsfähig aufgestellt ist und weiter wachsen will. Unternehmergeist und das richtige Gespür für Entwicklungen und Kundenwünsche bilden die Grundlage für den Erfolg der Firma: „Das, was wir aktuell als Trend in verschiedenen Bereichen sehen, nämlich die Individualisierung des Produktes nach den Vorstellungen des Kunden, das machen wir bereits seit Jahren“, so Mathias Kantner.

Auf der Suche nach motivierten Fachkräften wird dem Familienbetrieb ein Umstand zum Verhängnis: Da der Möbelbau in der Region keine gewachsene Branche ist, fehlt der schulische Ausbildungsteil für Polsterer und Polsterer-Näher. Weite Wege für die jungen Auszubildenden sind die Folge. Mark Hundmann verspricht, sich mit der IHK über die Möglichkeiten einer Kooperation zu verständigen.

Denn in Sachen Fachkräftemangel sind die Unternehmer Jörk und Mathias Kantner, durchaus gewillt, neue Wege zu gehen. Ausländische Fachkräfte beispielsweise aus Vietnam oder Polen werden gezielt angesprochen und die Pendler mit möblierten Wohnungen vor Ort unterstützt. Mehr als einmal gelang es auch, die Mitarbeiter und ihre Familien ganz nach Schwenke zu holen. Mark Hundmann dazu: „Es ist überaus begrüßenswert, wenn Unternehmer sich so um Ihre Mitarbeiter bemühen. Umso besser, wenn es gelingt, junge Familien durch einen attraktiven Arbeitsplatz in unsere Region zu locken.“

3 Kommentare

  1. Helmut Burgstädter

    Guten Tag, ich muß schon sagen, diese Schleichwerbung finde ich unerhört…. Sessel von Kantner gekauft (Jahr 2007) hat mittlerweile schon eine sehr verschlissene Naht an der Seite… keine gute Qualität…

  2. Sabine

    Hm, 10 Jahre sind auch wirklich kein Alter für einen Sessel. Blöd 😉

  3. Peter Musterreiner

    10 Jahre ist doch nicht so schlecht. Besser als manches, was in Billigmöbelhäusern zu bekommen ist. Und Werbung für lokale Unternehmen find ich gut. Local ist global!

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